Mischkonsum - Konsumberichte und Expertenkommentare

Konsumbeschreibungen zu der Konsumkombinationen:
Cannabis - Speed - Alkohol

Hinweis: Die hier dargestellten authentischen Konsumentenberichte dienen der Aufklärung über die Risiken des Mischkonsums. Sie stellen keine Anleitung oder Aufforderung zum Konsum illegaler Drogen dar. (Allgemeine Nutzungsbedingungen)


Erfahrungsberichte

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Beschreibung des Mischkonsums von:

Alter: 19 Jahre,
Konsumort: privater Rahmen

Alkohol trank ich, um mich aufzuputschen. Cannabis diente nachher, um das Downen zu erleichtern sowie das Herz etwas zu beruhigen. Positive Erfahrung: Durch Alkohol wurde die Wirkung vom Cannabis etwas stärker, d.h. ich war etwas breiter als sonst. Das Speed war am Ende kaum noch zu fühlen und ich konnte ohne Probleme schlafen.

Negative Erfahrungen:

Der einzige negative Nebeneffekt war das Herzrasen, womit ich nicht klarkomme. Durch den Alkohol kam ein leichtes Übelkeitsgefühl während des Cannabisrauchens.


Expertenkommentare zu diesem Fall

Kommentar von Prof. Dr. med. Rainer Thomasius

Wer Alkohol und Speed in Kombination einnimmt, vermindert seine Wahrnehmungsfähigkeit hinsichtlich vieler Funktionen. Das Ergebnis ist ein enthemmter, aktivierter Zustand, in dem tatsächliche Einschränkungen in der Konzentration, Reaktionsfähigkeit und Selbstwahrnehmung nicht mehr realisiert werden. In Verbindung mit Cannabis kann zusätzlich das Gefühl entstehen, aktiviert und zugleich „breit“ zu sein.

Das beschriebene Herzrasen ist auf den Konsum von Speed zurückzuführen, es kann aber auch ein Ausdruck einer Überlastung des Organismus durch Mischkonsum sein. Übelkeit ist ebenfalls auf eine Überlastung des Herz-Kreislaufsystems zurückzuführen. Im Extremfall kann ein Kollaps eintreten.

Kommentar von Priv. Doz. Dr. med. Leo Hermle

Die gleichzeitige Einnahme von Alkohol, Cannabis und Speed führt zu einem "high"-Gefühl mit Unterdrückung von Schlaf, Müdigkeit und des Hungergefühls. Körperlich kommt es zu schnellem Puls, erhöhtem Blutdruck, Schwitzen. Im Rahmen der akuten Speedwirkung kommt es auch häufig zu ängstlicher Anspannung, Unruhe, bei höherer Dosis auch zu Psychosen, massiven Ängsten und Kreislaufkollaps. Alkohol führt generell zu einer Wirkungsverstärkung von Speed bzw. Pep, sodass das Risiko einer gefährlichen Vergiftung mit Komplikationen stark erhöht wird! Die negative Erfahrung mit Herzrasen ist hierfür ein Warnzeichen. Durch zusätzlichen Konsum von Cannabis kann das "Downen" von Unruhe, Ängsten, Schlafstörungen etc. zwar kurzfristig gebessert werden, das Risiko einer Abhängigkeit von Cannabis und Speed ist bei chronischem Konsum erheblich!

Durch den kombinierten Alkohol-Cannabis-Speedkonsum wird zudem das Risiko einer Psychose bzw. einer Depression erhöht. Es können gefährliche Komplikationen wie Herzversagen, Hirnblutungen, Krampfanfälle, hohes Fieber mit Muskelzellzerfall und Nierenversagen entstehen.


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