Mischkonsum - Konsumberichte und Expertenkommentare

Konsumbeschreibungen zu der Konsumkombinationen:
Ecstasy - Speed - Alkohol

Hinweis: Die hier dargestellten authentischen Konsumentenberichte dienen der Aufklärung über die Risiken des Mischkonsums. Sie stellen keine Anleitung oder Aufforderung zum Konsum illegaler Drogen dar. (Allgemeine Nutzungsbedingungen)


Erfahrungsberichte

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Beschreibung des Mischkonsums von:

Alter: 20 Jahre,
Konsumort: Club/ Disko

Ich bin mit Freunden in einer Disco gewesen. Wir haben Alkohol getrunken und uns dann Speed rein gezogen, was aber nicht so gut war. Nachher haben wir uns nur eine halbe XTC Tablette rein gehauen, was schon ganz lustig war. Ich hatte gute Laune und war nicht mehr schüchtern.

Negative Erfahrungen:

Ich bleibe dabei: Drogen sind scheiße. Ich will jetzt nicht jedes Mal, wenn ich weggehe, mir etwas reinhauen. Wenn schon, dann nur einmal im Monat oder auch mal 1-3 Monate nichts mehr nehmen, denn ich will nicht süchtig werden!


Expertenkommentare zu diesem Fall

Kommentar von Prof. Dr. med. Rainer Thomasius

Der Konsum von Alkohol in Kombination mit Speed und/oder Ecstasy ist in der Partyszene häufig anzutreffen. Er fördert die subjektive Empfindung, trotz Alkoholkonsums „top fit“ zu sein. Neben einer Aktivierung wird die enthemmende Wirkung des Alkohols verspürt. Ängste und Schüchternheit werden reduziert. Zusätzlicher Ecstasykonsum kann ein Gefühl von Geborgenheit hervorrufen.

Die Kombination dieser Suchtstoffe birgt aber auch erhebliche Gefahren. So führt eine deutliche Selbstüberschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit (Konzentration, Körperbeherrschung, Reaktionsvermögen) in Verbindung mit dem bereits erwähnten Angstabbau zu erhöhter Unfallgefährdung. Durch die austrocknende Wirkung der Substanzen kann es zum Kreislaufkollaps und in Einzelfällen zu schwerwiegenden medizinischen Komplikationen kommen.

Die Temperaturregulierung des Körpers wird durch MDMA beeinflusst. In Kombination mit Alkohol ist bei Ecstasykonsum die Gefahr einer Überhitzung (Hyperthermie) erheblich erhöht. Nichtbemerken der Alkoholwirkung und die Einstellung, „viel vertragen zu können“, können fortwährendes Trinken und im Extremfall eine Alkoholvergiftung begünstigen.

Kommentar von Prof. Dr. med. Euphrosyne Gouzoulis-Mayfrank

Unter Alkohol, Ecstasy und Speed überschätzt man sich und man nimmt Warnsignale des Körpers nicht richtig wahr. Beim Mischkonsum ist das wahrscheinlich ausgeprägter. Ecstasy und Speed treiben den Blutdruck in die Höhe, und das kann auch mal sehr gefährlich werden, besonders beim Mischkonsum.

Problematisch sind aber auch die schleichenden Auswirkungen. Langfristig schädigt Alkohol in Mengen das Gehirn. Aktuelle Forschungen sprechen dafür, dass auch Ecstasy und Speed auf die Dauer das Gehirn schädigen, so dass z. B. Gedächtnisprobleme und Lernschwierigkeiten sich einstellen, die sich nicht mehr so schnell (vielleicht gar nicht) bessern, selbst wenn man keine Drogen mehr nimmt. Diese langfristigen Hirnschäden („Neurotoxizität“) verstärken sich wahrscheinlich noch, wenn man die Drogen bei Partys, Discos u. ä. nimmt, wo man viel tanzt und der Körper überhitzt wird. Beim Konsum von Alkohol, Ecstasy und Speed in der Disco kommen also mehrere Faktoren zusammen, die langfristig in die gleiche negative Richtung wirken.


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