Mischkonsum - Konsumberichte und Expertenkommentare

Konsumbeschreibungen zu der Konsumkombinationen:
Speed - Alkohol

Hinweis: Die hier dargestellten authentischen Konsumentenberichte dienen der Aufklärung über die Risiken des Mischkonsums. Sie stellen keine Anleitung oder Aufforderung zum Konsum illegaler Drogen dar. (Allgemeine Nutzungsbedingungen)


Erfahrungsberichte

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Beschreibung des Mischkonsums von:

Alter: 24 Jahre,
Konsumort: Club/ Disko

Ich wollte nicht zu lange wach bleiben und habe dann Bier getrunken, um nicht stundenlang im Bett wach zu liegen. Hat auch funktioniert!

Negative Erfahrungen:

Ich hatte leichte Kreislaufprobleme, die aber relativ schnell wieder weggingen.


Expertenkommentare zu diesem Fall

Kommentar von Prof. Dr. med. Euphrosyne Gouzoulis-Mayfrank

Alkohol und Drogen wie Speed führen dazu, dass Warnsignale des Körpers nicht richtig wahrgenommen werden, und diese Wirkung verstärkt sich wahrscheinlich, wenn Drogen und Alkohol zusammen konsumiert werden. Speed treibt z. B. den Blutdruck in die Höhe, zumal in Kombination mit Tanzen, das kann auch mal lebensgefährlich werden.

Problematisch sind aber auch die langfristigen, schleichenden Wirkungen, die Sie nicht so ohne weiteres direkt bemerken. Alkohol in Mengen schädigt das Gehirn. Aktuelle Forschungen sprechen dafür, dass auch Speed das Gehirn auf die Dauer schädigen kann. Einiges spricht dafür, dass diese langfristigen Hirnschäden durch Speed („Neurotoxizität“) sich noch verstärken, wenn man die Drogen in Clubs, Discos u. ä. nimmt, wo man viel tanzt und der Körper überhitzt wird. Beim Konsum von Alkohol und Speed in der Disco kommen also mehrere Faktoren zusammen, die wahrscheinlich in die gleiche negative Richtung wirken.

Kommentar von Priv. Doz. Dr. med. Leo Hermle

Die Einnahme von Speed führt zu einem „high“-Gefühl mit Unterdrückung von Schlaf, Müdigkeit und des Hungergefühls. Körperlich kommt es zu schnellem Puls, erhöhtem Blutdruck, Schwitzen. Im Rahmen der akuten Speedwirkung kommt es auch häufig zu ängstlicher Anspannung, Unruhe, bei höherer Dosis auch zu Psychosen, massiven Ängsten und Kreislaufkollaps. Alkohol (z. B. Bier etc.) führt generell zu einer Wirkungsverstärkung von Speed bzw. Pep, sodass das Risiko einer gefährlichen Vergiftung und körperlicher und seelischen Komplikationen stark erhöht wird! Die negative Erfahrung mit Kreislaufproblemen sind hierfür ein Warnzeichen.

Durch den kombinierten Alkohol-Speed-Konsum wird zudem das Risiko einer Psychose bzw. einer Depression erhöht. Es können gefährliche Komplikationen wie Herzversagen, Hirnblutungen, Krampfanfälle etc. entstehen.


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