Gibt es einen Zusammenhang zwischen Ecstasykonsumenten und psychischen Störungen?

Im Rahmen einer Studie* zu den Folgen des Ecstasykonsums ließen sich bei den meisten Ecstasykonsumenten klinisch relevante psychische Störungen nachweisen:

  • Drei Viertel der Ecstasykonsumenten hatten sogenannte “drogeninduzierte Restzustände”. Das sind Nachhalleffekte der Drogenwirkung, die noch einige wenige Tage andauern und den Alltag erheblich belasten können.
  • Mehr als ein Viertel der Untersuchungsteilnehmer hatten aber auch psychotische Störungen, die unmittelbar durch den Drogenkonsum ausgelöst wurden und länger als 2 Tage andauerten. Hierzu zählen z.B. Halluzinationen oder Wahn meist gepaart mit Angststörungen.
  • Bei vielen Ecstasykonsumenten ließen sich neurotische und Persönlichkeitsstörungen nachweisen. Dabei zeigte sich ein deutlicher Zusammenhang zwischen der Diagnosehäufigkeit derartiger Störungen und der Häufigkeit und Dauer des Ecstasykonsums.

 

Die meisten Konsumenten gaben auch an, stark unter den Störungen zu leiden, was sicherlich auch eine Motivation war, an der Untersuchung teilzunehmen. Darüber hinaus konnten Belege dafür erbracht werden, dass Ecstasy Gehirnschäden verursacht.

*Rainer Thomasius (2000). Ecstasy - eine Studie zu den gesundheitlichen und psychosozialen Folgen des Missbrauchs. Stuttgart: Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft.


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