Welche als angenehm erlebten Wirkungen erzeugt Kokain?

Das Ausmaß des aufputschenden Effekts hängt in erster Linie von der Dosis und Qualität des Stoffes ab. Die als positiv wahrgenommene Wirkung von Kokain beruht dabei auf der Aktivierung bestimmter physiologischer Prozesse. Kokain beeinflusst die Funktion körpereigener Neurotransmitter im Gehirn. Insbesondere Nervenzellen, die Dopamin, Noradrenalin und Serotonin enthalten, werden verstärkt aktiviert. Dadurch kommt es zu einer massiven Stimulation des zentralen Nervensystems. Die Aktivierung äußert sich durch:

  • eine gesteigerte Wachheit und Aufmerksamkeit eine euphorische,
  • gehobene Stimmung
  • ein erhöhtes Selbstwertgefühl
  • sinkende soziale und sexuelle Hemmungen
  • motorische Hyperaktivität den Anstieg von Pulsfrequenz, Blutdruck, Körpertemperatur und Atemfrequenz

 

Der Körper wird insgesamt auf eine höhere Leistungsfähigkeit eingestellt. Allerdings wird ihm keine Energie durch das Kokain zugeführt, vielmehr werden seine Kraftreserven verbraucht. Daher sind meistens auch unangenehme Wirkungen mit dem Konsum verbunden.


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