Diskriminierung Suchtkranker

11.07.2005

Vom 30. Juni bis 2. Juli hat zum 6. Mal der Interdisziplinäre Kongress für Suchtmedizin stattgefunden. Ziel der Veranstaltung war unter anderem auch gegen die Diskriminierung und Ausgrenzung suchtkranker Menschen vorzugehen.

Nach Angaben des Kongressleiters Dr. Markus Backmund könne es bei den Abhängigkeitserkrankungen keine Entwarnung geben. Zwar sei die Zahl der Drogentoten gesunken, dafür gebe es in Deutschland 1,7 Millionen alkoholabhängige Menschen. Hinzu kommen 2,7 Millionen Menschen, die Alkohol in gesundheitsschädigenden Mengen trinken. Die Zahl der cannabisabhängigen Kinder und Jugendlichen sei inzwischen auf mehr als 250.000 gestiegen.

„Suchtkranke werden nach wie vor diskriminiert, obwohl sie eine der größten Patientengruppen in den Akutkrankenhäusern (...) repräsentieren. Alltäglich erleben Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen Verachtung, Misstrauen und Ablehnung in der Öffentlichkeit, im sozialen Umfeld, im Gesundheitswesen, leider auch im Krankenhaus, durch Justiz und Behörden. Mit der Aktion AntiSTigma (AST) wenden wir uns gegen Diskriminierung. Der Kongress soll dabei helfen“, so Backmund.

Quellen:

Ärzte Zeitung
Grußwort zum Kongress für Suchtmedizin
Sanvartis

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