Verbot von Menthol in Zigaretten tritt in Kraft

20.05.2020

Ab dem 20. Mai 2020 ist der Verkauf von Menthol-Zigaretten in der Europäischen Union verboten. Eine aktuelle Studie zeigt, wie gefährlich die aromatisierten Zigaretten für Jugendliche sein können.

Bild: abarro / photocase.de

Menthol ist einer der am häufigsten eingesetzten Zusatzstoffe in Tabakprodukten. Durch die Zugabe von Menthol entsteht beim Rauchen nicht nur ein unverwechselbarer Minzgeschmack, Menthol nimmt dem Rauch zudem die Schärfe. Aufgrund der kühlenden Wirkung des Menthols fügen Hersteller auch regulären Zigaretten Menthol zu, die nicht explizit als Mentholzigaretten bezeichnet werden. Recherchen in den internen Dokumenten der Tabakindustrie belegen, dass unter anderem Menthol eingesetzt wird, um vor allem jungen Menschen den Einstieg ins Rauchen zu erleichtern.

Menthol-Zigaretten erhöhen Abhängigkeitsrisiko

Dies hat auch Auswirkungen auf die Entwicklung einer Tabakabhängigkeit, wie eine aktuelle Studie aus den USA nachweisen konnte. Studienleiter Sam Cwalina und sein Team haben dafür 434 Jugendliche im Alter zwischen 12 und 17 Jahren befragt. Etwa die Hälfte der Jugendlichen gab an, in den vergangenen 30 Tagen Menthol-Zigaretten geraucht zu haben. Die andere Hälfte bevorzugte Zigaretten ohne Menthol-Zusatz.

Den Ergebnissen zufolge ließen sich bei Jugendlichen, die Menthol-Zigaretten geraucht hatten, in stärkerem Maße Anzeichen einer körperlichen Abhängigkeit nachweisen. Zudem zeigten sie eine größere emotionale Verbundenheit zu Zigaretten. Cwalina und sein Team empfehlen daher, ein Verbot von Menthol-Zigaretten für den US-amerikanischen Markt in Betracht zu ziehen.

EU-Tabakrichtlinie verbietet Menthol-Zigaretten

Die Europäischen Union hat bereits im Jahr 2014 ein solches Verbot beschlossen. Die entsprechende EU-Tabakrichtlinie verbietet Zigaretten und Drehtabak mit charakteristischen Aromen wie zum Beispiel Menthol und Vanille. Das Verbot gilt ab dem 20. Mai 2020.

 

Quellen:

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