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10.05.2002
In jüngster Zeit häufen sich Warnmeldungen über Ephedra, ein 5000 Jahre altes Kraut aus China. Gleich zwei Behörden, das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz (BfVV) und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) - warnen in einer gemeinsamen Pressemitteilung vor den Gefahren des unkontrollierten Konsums.
Ephedra (Meerträubel) wird unter dem chinesischen Namen Ma-huang oder als Mormonen-, Brigham- und Mexikanischer Tee gehandelt. Die natürlicherweise enthaltenen Ephedra-Alkaloide (wie z.B. Ephedrin, das auch in Speed enthalten ist,die in Form und Charakter Amphetaminen ähneln, besitzen pharmakologische Eigenschaften: in einer bestimmten Dosis wirkt Ephedra-Kraut kreislaufstimulierend, anregend, munter machend und appetitdämpfend; ferner verengt es die Gefäße, entwässert und wirkt krampflösend auf die Bronchien.
Ephedra-haltige Produkte gelten in Deutschland als apothekenpflichtige Arzneimittel und dürfen nicht als Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel vertrieben werden, wenn ihre medizinische Wirkung beworben wird. Z.B. wird Ephedra-Tee über das Internet als Appetitzügler oder als Heilmittel für Heuschnupfen-Patienten angeboten. In Deutschland dürfen jedoch nur rezeptfreie Arzneimittel in dieser Form beworben werden, wenn ihre Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit nachgewiesen wurde. Über das Internet werden diese Zulassungsbeschränkungen umgangen und gesundheitsschädigende Wirkungen können nicht ausgeschlossen werden.
Wird Ephedra in größerer Menge konsumiert, kommt es zu Speed- ähnlichen Rauschzuständen (siehe druglex) was nicht heißt, dass das alte Kraut die harmlose Alternative ist. Wie bei vielen Naturprodukten kann man vor dem Konsum nicht wissen, wie hoch der Wirkstoffgehalt in der Pflanze tatsächlich ist. Die Menge an Wirkstoff, die für den Rauschzustand benötigt wird und die Menge,die zu Nebenwirkungen wie Schweißausbrüchen, Herzrhythmusstörungen, Zittern, Krämpfen und psychischen Veränderungen führt, ist schwer zu dosieren.
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