Mischkonsum - Konsumberichte und Expertenkommentare

Konsumbeschreibungen zu der Konsumkombinationen:
Cannabis - Biodrogen - Alkohol

Hinweis: Die hier dargestellten authentischen Konsumentenberichte dienen der Aufklärung über die Risiken des Mischkonsums. Sie stellen keine Anleitung oder Aufforderung zum Konsum illegaler Drogen dar. (Allgemeine Nutzungsbedingungen)


Erfahrungsberichte

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Beschreibung des Mischkonsums von:

Alter: 17 Jahre,
Konsumort: beim Zelten mit Freunden

Ein Kumpel von mir war eben ausgerüstet. Erst haben wir alle nur gesoffen, aber dann haben meine Freundin und ich gesehen, dass mein Kumpel eine Bong und Shit dabei hatte. Wir wollten das auch mal ausprobieren und haben das erste Mal gekifft. Danach waren wir ein bisschen verpeilt und haben dazu noch Pilze bekommen! Dann tranken wir wieder Alkohol. Auf mich wirkte sich das ganz gut aus.

Negative Erfahrungen:

Ich war voll gut drauf, aber meine Freundin musste nach drei Stunden kotzen.


Expertenkommentare zu diesem Fall

Kommentar von Prof. Dr. med. Rainer Thomasius

Psychedelische Pilze enthalten ein starkes Naturgift, welches in Abhängigkeit von Substanzmenge sowie persönlichen und situativen Faktoren Halluzinationen auslöst. In schwächerer Potenz besitzen auch die Cannabinoide halluzinogene Eigenschaften. Im Fall einer kombinierten Einnahme dieser Substanzen kann die halluzinogene Potenz gesteigert sein.

Bei zusätzlichem Alkoholkonsum werden psychische Kontrollfunktionen herabgesetzt. Dies kann einen starken Realitätsverlust bedingen. Der Organismus, speziell das Kreislaufsystem, werden belastet; je nach Menge und persönlicher Konstitution können unterschiedliche Symptome bis hin zum Kollaps ausgelöst werden.

Psychisch steht der Realitätsverlust im Vordergrund, nicht selten führt dieser zu starken Ängsten („Horrortrips“).

Das beschriebene Erbrechen ist eine normale Reaktion des Körpers auf Vergiftungserscheinungen. Auf diesen Mechanismus kann man sich aber nicht verlassen.

Kommentar von Tibor Harrach, Pharmazeut

Zu der 3er-Kombination von Alkohol, Cannabis und Biodrogen liegen keine Ergebnisse aus wissenschaftlich-pharmakologischen Studien vor. Der folgende Text bezieht sich ausschließlich auf die Kombination von Cannabis und Biodrogen (weitere Kommentare vorhanden zu: Alkohol-Cannabis).

Der durch halluzinogene und psychedelische Tryptamine (z. B. in Psilopilzen oder Woodrose-Samen) hervorgerufene Rauschzustand wird nicht nur durch die Substanz(-Kombination) und Dosierung, sondern maßgeblich auch durch die seelische Verfassung des Konsumenten und die Konsumatmosphäre geprägt. Medizinische Studien ergaben, dass der halluzinogene Psilopilz-Rausch die Alkohol-Wirkung teilweise überdeckt. Möglicherweise wird daher unter Psilopilz-Einfluss das Ausmaß der alkoholbedingten Trunkenheit falsch eingeschätzt.


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