Mischkonsum - Konsumberichte und Expertenkommentare

Konsumbeschreibungen zu der Konsumkombinationen:
Cannabis - Ecstasy - Alkohol

Hinweis: Die hier dargestellten authentischen Konsumentenberichte dienen der Aufklärung über die Risiken des Mischkonsums. Sie stellen keine Anleitung oder Aufforderung zum Konsum illegaler Drogen dar. (Allgemeine Nutzungsbedingungen)


Erfahrungsberichte

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Beschreibung des Mischkonsums von:

Alter: 15 Jahre,
Konsumort: private Party

Mein Freund hatte seinen 18. Geburtstag gefeiert. Meine positiven Erfahrungen: alles geht zusammen einfach mehr ab. Wenn ich Pillen gefressen habe und dann kiffe, bin ich richtig weg. Wenn ich dann noch Alkohol trinke, ist es perfekt, weil ich dann besoffen, breit und drauf bin.

Negative Erfahrungen:

Negative Erfahrungen sind kleinere Stimmungsschwankungen, die dann aber nach fünf Minuten wieder weg waren, Kreislaufprobleme, wie z.B. Herzrasen oder das Gefühl, dass ich umkippe. Aber ansonsten nichts.


Expertenkommentare zu diesem Fall

Kommentar von Prof. Dr. med. Euphrosyne Gouzoulis-Mayfrank

Unter Alkohol und Drogen, insbesondere Ecstasy, nimmt man Warnsignale des Körpers nicht richtig wahr, und beim Mischkonsum verstärken sich die Einzelwirkungen. Sie haben bisher Glück gehabt, aber Herzrasen oder das Gefühl gleich umzukippen sind Warnsignale, die man lieber beachten sollte. Man sollte sich dann z. B. hinsetzen und was trinken (keinen Alkohol!). Manch ein Konsument, der weiter getanzt hat, ist zusammengebrochen.

Problematisch sind aber auch die schleichenden Auswirkungen, die Sie zunächst nicht bemerken. Alkohol in Mengen schädigt das Gehirn. Auch Ecstasy scheint auf die Dauer das Gehirn zu schädigen, so dass z. B. Gedächtnisprobleme und Lernschwierigkeiten sich einstellen. Diese langfristigen Schäden durch Ecstasy („Neurotoxizität“) scheinen sich noch zu verstärken, wenn man die Drogen bei Partys, Discos u. ä. nimmt, wo man viel tanzt und der Körper überhitzt wird. Beim Konsum von Alkohol und Ecstasy in der Disco kommen also mehrere Faktoren zusammen, die langfristig in die gleiche negative Richtung wirken.

Kommentar von Tibor Harrach, Pharmazeut

Zu der 3er-Kombination von Alkohol, Cannabis und Ecstasy liegen keine Ergebnisse aus wissenschaftlich-pharmakologischen Studien vor. Der folgende Text bezieht sich ausschließlich auf die Kombination von Cannabis und Ecstasy (weitere Kommentare vorhanden zu: Alkohol-Cannabis).

Ecstasy führt zu einer Erhöhung der Herzfrequenz und des Blutdrucks, dies kann sich durch Cannabis-Konsum zusätzlich (additiv) verstärken. In Tierversuchen zeigte sich, dass Cannabinoide schützende Wirkungen bezüglich der durch Ecstasy bedingten Temperaturerhöhung und Überaktivität entfalten. Bisher glaubte man, dass ein starker Konsum von Ecstasy und Cannabis mit einer starken Beeinträchtigung von Lern- und Gedächtnisleistungen sowie psychischen Problemen einhergeht. Neuere Untersuchungen machen eine diesbezüglich differenziertere Betrachtungsweise erforderlich.


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