Jugendliche in den USA unterschätzen die Risiken von Schmerzmitteln

12.05.2005

Um "high" zu werden, greift jeder fünfte Jugendliche in den USA regelmäßig zu verschreibungspflichtigen Medikamenten. Darunter besonders Schmerzmittel, die abhängig machen können.

Dies sind die Ergebnisse einer US-amerikanischen Studie der Vereinigung Partnership for a Drug-Free America. In der Studie wurden mehr als 7.300 Teenager zu ihrer Einstellung gegenüber Drogen und ihrem Drogenkonsum befragt.

Eine gelegentliche Einnahme von verschreibungspflichtigen Medikamenten geben 48 Prozent der befragten Jugendlichen an. Die Zahl der Jugendlichen, die zu Medikamenten greifen, ist doppelt so hoch wie die Zahl der Teenager, die bereits Ecstasy, Kokain oder LSD ausprobiert haben. Möglicherweise spielt die leichte Verfügbarkeit dabei eine Rolle. Denn die Medikamente würden sie keineswegs vom Arzt erhalten, sondern aus den Medizinschränken ihrer Eltern.

Knapp die Hälfte der Befragten sei der Überzeugung, dass die Einnahme von verschreibungspflichtigen Medikamenten sicherer sei als "Straßendrogen". Ein Drittel der befragten Jugendlichen sei der Ansicht, dass verschreibungspflichtige Schmerzmittel nicht abhängig machen könnten.

"Erstmals konnten wir nachweisen, dass die Jugendlichen von heute nicht mehr mit den verschiedenen illegalen Drogen experimentieren, um high zu werden, sondern sich vor allem verschreibungspflichtige Medikamente organisieren", erklärte Studienleiter Roy Bostock. Die Konsequenzen der Einnahme von verschreibungspflichtigen Medikamenten seien jedoch nicht abzusehen. Selbst bei legalen Medikamenten könne der Konsum gefährliche Folgen haben. Aspirin beispielsweise dürfe in Großbritannien nur noch auf ärztliche Anweisung an Jugendliche unter 16 Jahren verabreicht werden, da das Schmerzmittel bei jungen Leuten eventuell eine seltene Hirn- und Leberkrankheit, das so genannte Reye-Syndrom, auslösen könne.

Quellen:

The Partnership for a Drug-Free America
www.pressetext.de
www.3sat.de

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