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27.09.2005
Rauchen die Eltern, erhöht sich dadurch deutlich das Krebsrisiko ihrer Kinder. Besonders häufig werden Lungen-, Blasen- oder Nierenkrebs sowie Krebserkrankungen der oberen Atemwege bei Nachkommen von Raucherinnen und Rauchern diagnostiziert.
Prof. Kari Hemminki und Dr. Bowang Chen vom Deutschen Krebsforschungszentrum haben Daten des nationalen schwedischen Familien-Krebsregisters untersucht. Diese geben Auskunft über Krebserkrankungen in mehreren Generationen von schwedischen Familien. Das Auftreten von Lungenkrebs wurde als indirektes Anzeichen für Tabakkonsum gewertet. Der Fokus der Analysen lag auf der Erfassung von Krebserkrankungen bei den Nachkommen dieser Raucher. Durch den Vergleich mit Daten der Kinder von nicht rauchenden Eltern haben die Wissenschaftler spezifische Krebsrisiken berechnet, die nur durch den Tabakkonsum der Eltern begründet werden - unabhängig davon, ob die Kinder später selbst geraucht haben.
Die Ergebnisse weisen auf eine Erhöhung verschiedener Krebserkrankungen hin. Nachkommen männlicher Raucher zeigten ein 7,7 fach erhöhtes Risiko für Nasenkrebs. Kinder von rauchenden Müttern erkrankten dreimal häufiger an Nasenkrebs und 1,5-mal häufiger an Krebs der oberen Atemwege. Außerdem wurde bei diesen Kindern ein 1,7- bzw. 1,5-mal höheres Risiko für Lungen- und Blasenkrebs nachgewiesen, nicht aber bei Kindern rauchender Väter. Die Effekte auf Blase und Nieren sind unabhängig vom Rauchverhalten des Vaters. Für das Krebsrisiko verantwortlich sind wahrscheinlich Nikotinabbauprodukte, die das Kind einer rauchenden Mutter im Mutterleib bzw. mit der Muttermilch aufnimmt und über Nieren und Blase ausscheidet. „Diese Organe scheinen in der Wachstumsphase gegenüber Karzinogenen besonders empfindlich zu sein“, vermutet Prof. Hemminki.
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