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03.06.2005
Einer britischen Studie zufolge wird das Erinnerungsvermögen durch Rauchen beeinträchtigt. Dabei haben die Forscher einen dosisabhängigen Effekt gefunden: Je mehr Zigaretten geraucht werden, desto schlechter wird das Gedächtnis.
An der Studie nahmen über 700 Raucher und Nichtraucher teil. Die Wissenschaftler unterschieden zwischen schwachen Rauchern, die weniger als 4 Zigaretten am Tag rauchen und starken Rauchern, die mehr als 15 Zigaretten am Tag inhalieren. Per Internetfragebogen wurden die Freiwilligen zu Gedächtnislücken im Alltag interviewt. Ein Teil der Fragen untersuchte das Langzeitgedächtnis mit Fragen wie beispielsweise: „Wie oft erzählen sie jemandem einen Witz, den sie dieser Person schon einmal erzählt haben?“ Andere Fragen zielten auf das alltägliche Gedächtnis (z. B.: „Wie oft vergessen sie, wo bestimmte Sachen liegen?").
In beiden Bereichen schnitten Raucher schlechter als Nichtraucher ab. Die schwachen Raucher erzielten hierbei allerdings noch bessere Ergebnisse als die Stark-Raucher.
Die Gründe für diese Testergebnisse sind noch nicht genau bekannt. Die Forscher vermuten jedoch, dass der ständig schwankende Nikotinspiegel im Blut für die mangelhafte Gedächtnisleistung verantwortlich ist. Der Nikotinspiegel ist jeweils nach dem Rauchen einer Zigarette nur für eine kurze Zeit erhöht, dann sinkt er wieder ab. Bei Rauchern findet demnach die Aufnahme, Speicherung und das Abrufen einer Information bei einem sich ständig verändernden Nikotinspiegel statt. „Dies könnte erklären, weshalb das Gedächtnis von Rauchern beeinträchtigt ist“, erklärt Studienleiter Tom Heffernan. Weitere Forschung sei nötig, so die Forscher, um diese Hypothese zu überprüfen.
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