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13.05.2003
Wenn Raucher auf Zigaretten verzichten müssen, dann kann ihnen die Zeit zu Recht endlos vorkommen. Forscher der University of Pennsylvania haben das Zeitempfinden von Rauchern und Nicht-Rauchern untersucht und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass sich das Zeitempfinden von regelmäßigen Raucher um bis zu 50% verlängert, wenn sie den Zigarettenkonsum einstellen.
In einem relativ einfachen Experiment ließen Laura Cousino Klein und ihre Kollegen 22 Nichtraucher und 20 Raucher (täglicher Konsum) die Dauer eines 45-Sekunden-Intervalls schätzen. In einem ersten Versuch ließen sich keine Unterschiede zwischen beiden Gruppen feststellen. Nachdem aber die Raucher zwangsweise 24 Stunden auf das Rauchen verzichten mussten, schätzten sie die Zeit im Schnitt um 50% länger ein. Die Raucher gaben nach den Abstinenzphase zudem an, sich mehr gestresst zu fühlen und sich schlechter konzentrieren zu können.
"Die Leute reagieren irritiert auf den Entzug. Das ist, wie wenn man zur Arbeit fährt und an einer roten Ampel steht. Die Zeit scheint überhaupt nicht vorüber zu gehen", erklärt die Psychologin Klein. Sie vermutet, dass eine Veränderung der Hormone Cortisol und Argine-Vasopressin mit dem veränderten Zeitempfinden in Zusammenhang stehen. In weiteren Untersuchungen will sie dieser Vermutung auf den Grund gehen, um zu einem besseren Verständnis hinsichtlich der körperlichen Prozesse beim Tabakentzug zu gelangen.
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