…Das Gehirn von Erwachsenen schrumpft jedes Jahr ein wenig. Das sei ganz normal, sagt die Wissenschaft. Bei Kokainabhängigen scheint dieser Prozess allerdings beschleunigt zu sein. Betroffen sind vor allem Areale, die für Aufmerksamkeit und Gedächtnis zuständig sind. Bild: gerard64 / photocase.com Die deutsche Forscherin Karen Ersche und ihr Team von der britischen Universität Cambridge konnten mit Hilfe der Magnetresonanztomographie nachweisen, dass die so genannte graue Substanz bei Kokainabhängigen schneller schrumpft als bei abstinenten Personen. Als graue Substanz werden die Nervenzellen der Hirnrinde bezeichnet. Karin Ersche und ihr Team werteten für ihren aktuellen Bericht Daten aus, die sie in ihrer vorangegangenen Studie erhoben hatten. Untersucht wurden damals 120 Personen zwischen 18 und 50 Jahren, die Hälfte von ihnen war kokainabhängig. Beide Gruppen waren hinsichtlich des Alters, des Geschlechterverhältnisses und des Bildungsniveaus ähnlich zusammengesetzt, um den möglichen Einfluss dieser Faktoren auf das Untersuchungsergebnis zu minimieren. Die Untersuchung zeigte, dass das Volumen der grauen Substanz mit zunehmendem Alter bei allen untersuchten Personen abnahm. Verglichen mit abstinenten Kontrollpersonen scheint jedoch bei Kokainabhängigen der jährliche Verlust an grauer Substanz fast doppelt so schnell abzulaufen. Die Forscherinnen und Forscher errechneten für die abstinente Kontrollgruppe pro Lebensjahr einen durchschnittlichen Verlust von 1,69 ml an grauer Substanz. Unter den Kokainabhängigen betrug die jährliche Abnahme hingegen 3,08 ml. Häufiger Kokainkonsum geht also nicht nur ins Geld, sondern kostet offenbar auch „graue Zellen“. Die graue Substanz gehört zum zentralen Nervensystem und bildet im Gehirn den Kortex, der unter anderem das Klein- und das Großhirn umgibt. Eine vermehrte Abnahme der grauen Substanz wurde insbesondere im Stirn- und im Seitenlappen beobachtet. Diese Bereiche sind unter anderem für Gedächtnisleistungen und die Steuerung der Aufmerksamkeit zuständig . Eine Abnahme der grauen Substanz könnte also entsprechende Einschränkungen bei Kokainabhängigen erklären. Quellen: Pressemitteilung University of Cambridge (24.04.2012) Ersche, K., Jones, P., Williams, G., Robbins, T. & Bullmore, E. (2012). Cocaine dependence: a fast-track for brain ageing? Molecular Psychiatry. Advance online publication, doi: 10.1038/mp.2012.31. University of Cambridge PDF der Studie…
Bereich: Aktuelles
…, dass jugendliche Ratten anfälliger sind für die Wirkung von Kokain als ausgewachsene Tiere. Biologische Faktoren würden demnach ausreichen, um die höhere Anfälligkeit für Drogenabhängigkeit bei [...] dafür, eine Abhängigkeit zu entwickeln, wenn sie Drogen wie Kokain konsumieren. Bislang war jedoch unklar, ob die Ursache für die erhöhte Anfälligkeit eher sozialer oder biologischer Natur ist. Ein [...] Kokain zu zahlen. Die „Preiserhöhung“ bestand darin, dass eine höhere Anzahl an Nasenstupsern nötig war, um an die begehrte Kokainlösung …
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…Der Konsum von Kokain kann tödlich sein. Dies gilt besonders für Menschen, die eine besondere Genkombination tragen. Bild: ***jojo / photocase.com 2005 [...] doch eine komplizierte Gen-Gen-Umweltinteraktion am Beispiel von Kokain nachweisen. Die Kernaussage lautet: Menschen, die Träger einer bestimmten Genkombination sind, haben ein 8-fach erhöhtes Risiko, nach dem Konsum von Kokain zu sterben. Ihr eigenes Ergebnis habe das Forschungsteam geradezu „umgehauen“, sagt Wolfgang Sadee, Leiter der Studie. Für das …
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…diesen Mechanismus in zweierlei Hinsicht stören: Zum einen kann Kokain direkt zu einer Erhöhung der Körpertemperatur führen, zum anderen vermindert koksen das Unbehagen, das bei Hitze entsteht und Menschen [...] tödlich sein. Hohe Umgebungstemperaturen können den Effekt von Kokain offenbar verstärken. Das legen die Ergebnisse einer Studie von Amy Bohnert und ihrem Team nahe. Die Wissenschaftlerinnen und [...] der Anzahl tödlicher Überdosierungen in den Fällen, bei denen Kokain keine relevante Todesursache war. Beim Mischkonsum von Kokain und Opiaten hingegen zeigte sich der Einfluss der Umgebungstemperatur…
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… death“ die Ursache war. Dabei spiele die Menge an konsumiertem Kokain kaum eine Rolle. Auch kleine Mengen Kokain könnten demnach einen plötzlichen Herztod verursachen. Kokain ist ein Psychostimulanzium [...] Herzversagen zurückzuführen ist. In 21 Fällen bzw. 3,1 Prozent wurde Kokain als die wahrscheinliche Ursache genannt. Die Personen, die nach dem Konsum von Kokain gestorben sind, waren zwischen 21 und 45 Jahre [...] den Ergebnissen: Die Menge an konsumierten Kokain spielte kaum eine Rolle, denn die festgestellten Konzentrationen an Kokain im Blut schwankte sehr stark. Das Forschungsteam folgert…
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…Noch nicht lang ist es her, da fand ein Forschungsteam Kokain im italienischen Fluss Po. In einer aktuellen Studie des italienischen Forschungsinstituts CNR zeigte sich, dass auch die Luft der [...] hingewiesen haben, dass viele Kokainkonsumierende ihre Prise Kokain im Freien nehmen würden. Unter anderem würden sie die beweglichen Rückspiegel von Motorrädern als Grundlage nutzen, um sich das [...] , dass täglich die Rückstände von vier Kilogramm Kokain in den Po gelangen. Diese Menge entspricht etwa 40.000 Einzeldosen (je 100 mg). Quellen: Berliner Zeitung Spiegel Online sueddeutsche.de…
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…eingewiesen wurden. Dabei stellte sich heraus, dass der Konsum von Kokain und Amphetaminen wie Crystal Meth zu den Hauptursachen für Schlaganfälle in dieser Altersklasse zählt. In der Studie wurden zwei [...] 18 und 44 Jahren insbesondere der Konsum von Amphetaminen und Kokain als Risikofaktor für einen Schlaganfallrisiko zu nennen ist. Vor allem der Konsum von Amphetaminen erhöht das Risiko für den [...] schließen die Forscherinnen und Forscher neben Amphetaminen und Kokain auch Cannabis und Tabak mit ein. „Das individuelle Risiko für einen Schlaganfall wird durch den Konsum von Amphetaminen oder Kokain…
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… können, der für das Kurzzeitgedächtnis verantwortlich ist. Kokain und andere Stimulanzien können diesen Mechanismus schädigen. Don Cooper und sein Team haben herausgefunden, dass sich unser [...] konnten die Forscherinnen und Forscher nachweisen, dass der durch Kokain erhöhte Dopaminlevel zu einem Funktionsverlust der aktivierenden Rezeptoren führt. Die Rezeptoren gewöhnten sich gewissermaßen daran…
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… aus der Natur und danach einen Film zeigten, in dem Personen Kokain kauften und konsumierten. Währenddessen maßen sie mittels eines speziellen bildgebenden Verfahrens, der Positronen-Emissions-Tomographie [...] des neutralen Films. Ebenso gaben die Probanden beim Schauen des Kokain-Films ein deutlich höheres Verlangen nach der Substanz an. Das besondere an den Ergebnissen war die Hirnregion, in der die erhöhte [...] dass eine Kokainabhängigkeit bzw. die Gier nach dem Konsum von Kokain denselben Mechanismen im Gehirn unterliegt wie diejenigen, die zur Nahrungssuche anspornen. Quelle: www.eurekalert.org Journal of …
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…eines neuen Verfahrens wurden deutsche Flüsse auf Rückstände von Kokain untersucht. Die Ergebnisse lassen Rückschlüsse auf den Kokainkonsum der Deutschen zu, der demzufolge deutlich über offiziellen [...] deutschen Flüssen nach Benzoylecgonin (BE), dem Abbauprodukt von Kokain gefahndet. BE entsteht im menschlichen Körper durch Verstoffwechselung von Kokain. Ein anderer Entstehungsprozess ist bislang nicht [...] der 18- bis 59-Jährigen Deutschen mindestens einmal im Jahr Kokain konsumieren. Der Leiter der Studie Prof. Fritz Sörgel fordert, die Drogenstatistik nach oben zu korrigieren. „In Wahrheit sind es …
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