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Wie wirkt Nikotin?

Beim Rauchen werden ungefähr 30 Prozent des in der Zigarette enthaltenen Nikotins freigesetzt. Davon werden bis zu 95 Prozent beim intensiven Inhalieren resorbiert, das heißt über die Atemwege aufgenommen. 25 Prozent des inhalierten Nikotins erreichen schon innerhalb von 7 bis 8 Sekunden das Gehirn, wo es eine Reihe physiologischer Reaktionen auslöst:

  • Das Herz schlägt schneller, der Blutdruck steigt und der Hautwiderstand nimmt ab. Da die Hauttemperatur ebenfalls sinkt, frieren Raucherinnen und Raucher schneller.
  • Psychisch machen sich die stimulierenden Effekte durch eine erhöhte Leistungsfähigkeit sowie eine verbesserte Aufmerksamkeits- und Gedächtnisleistung bemerkbar. Gleichzeitig werden Appetit, Stress, Angst, Unsicherheit, Nervosität und Müdigkeit unterdrückt.

Wird dem Körper noch mehr Nikotin zugeführt, so kommt es zu Blockaden physiologischer Prozesse. Raucherinnen und Raucher nehmen dies zunächst als Beruhigung wahr. Ab einer Menge von 1 mg pro kg Körpergewicht besteht Lebensgefahr. Es dürfte aber schwer sein, diese Menge durch Rauchen aufzunehmen. Allerdings wird der Körper praktisch immer ein wenig durch Nikotin vergiftet, was schließlich zu unterschiedlichsten Erkrankungen führen kann, wie z. B. Lungenkrebs, Schlaganfall oder Herzinfarkt. 110.000 bis 140.000 Todesfälle werden in Deutschland pro Jahr dem Rauchen zugeschrieben.