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Drogenlexikon

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Kaffee

Kaffee (Coffea arabica) wird aus den gemahlenen Fruchtkernen (Bohnen) des Kaffeestrauchs gewonnen, die zuvor getrocknet und geröstet werden. Die Pflanze stammt ursprünglich aus Afrika und Asien, wird aber auch in Süd- und Mittelamerika angebaut. Ungefähr 60 verschiedene Arten sind bekannt.

Das in Kaffee enthaltene Koffein wirkt vor allem anregend auf den Organismus: Man fühlt sich wacher und kann sich zumindest vorübergehend besser konzentrieren. Durch die verengende Wirkung auf die Hirngefäße können auch Kopfschmerzen gemindert werden.

Weitere körperliche Reaktionen:

  • Erhöhung der Herzfrequenz und des Blutdrucks
  • Entspannung der Bronchialmuskulatur
  • Händezittern

Durch die Röstung des Kaffees bilden sich Reizstoffe, die bei häufigem Kaffeekonsum in hohen Dosen zu Magen-Darm-Beschwerden führen können. Darüber hinaus können Übelkeit, Herzrasen, Schwindel, starke Nervosität und Unruhe auftreten. Und wer über einen längeren Zeitraum mehr als 4 Tassen Kaffee am Tag trinkt (600 ml mit ca. 500 mg Koffein), kann zusätzlich unter Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen und Angstzuständen leiden.

Nach neueren Studien soll Kaffee schädlich für das Herz sein. Egal ob gefiltert oder ungefiltert erhöht Kaffee den Pegel der Aminosäure Homocystein und damit die Gefahr für Herzinfarkte und Schlaganfälle.

Mäßigem Kaffeekonsum werden aber auch positive Effekte zugeschrieben. So soll er das Kurzzeitgedächtnis fördern und das Risiko an Gallensteinen und an Parkinson zu erkranken verringern.


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