E-Zigaretten mit Giften aus Pilzen und Bakterien verunreinigt

17.07.2019

In einer Studie der Harvard Universität konnten giftige Substanzen aus Bakterien und Pilzen im Dampf von E-Zigaretten nachgewiesen werden.

Mann konsumiert E-Zigarette, Dampf steigt auf

Bild: licsiren / istockphoto.com

75 der in den USA am häufigsten verkauften Liquids für E-Zigaretten wurde in der Studie getestet. Darunter waren 37 Einwegkartuschen und 38 nachfüllbare Liquids. Liquids enthalten neben Nikotin noch Aromastoffe und werden in der E-Zigarette mittels eines Heizelements verdampft.

Studienleiter David Christiani und sein Team haben Liquids mit Tabak-, Menthol-, Frucht- und anderen Aromen auf Spuren von Endotoxinen und Beta-D-Glucan untersucht. Endotoxine sind Bestandteile von Bakterien. Beta-D-Glucan ist in den Zellwänden von Pilzen enthalten. Eingeatmet können diese Substanzen eine giftige Wirkung entfalten und zu gesundheitlichen Problemen führen wie Asthma, reduzierte Lungenfunktion und Entzündungsprozesse.

Verunreinigungen könnten schon im pflanzlichen Ausgangsmaterial vorkommen

In 23 Prozent aller Liquids wurden Endotoxine und in 81 Prozent Beta-D-Glucan gefunden. Liquids mit Tabak- und Mentholaromen enthielten eine durchschnittlich 10-fach höhere Konzentrationen an Glucan als Fruchtaromen. Hingegen war die Konzentration von Endotoxinen höher in Produkten mit Fruchtaromen. Dies spreche nach Einschätzung des Forschungsteams dafür, dass bereits das pflanzliche Ausgangsmaterial eine Quelle für mikrobielle Verunreinigungen sein könnte.

Allerdings könne es an jeder Stelle des Produktionsprozesses zu Verunreinigungen kommen, betonen Christiani und sein Team. Eine mögliche Quelle sei der Docht, über den das Liquid angesaugt wird. Der Docht bestehe zumeist aus Baumwolle. In den Fasern der Baumwolle können sowohl Endotoxine als auch Glucane vorkommen.

Ob die gefundenen Konzentrationen zu gesundheitlichen Problemen bei Konsumierenden führen können, war jedoch nicht Gegenstand der Studie. Dies sei Aufgabe zukünftiger Forschung.

 

Quellen:

Webanalyse / Datenerfassung

Wir möchten diese Website fortlaufend verbessern. Dazu wird um Ihre Einwilligung in die statistische Erfassung von Nutzungsinformationen gebeten. Die Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden.

Welcher Dienst wird eingesetzt?

Matomo

Zu welchem Zweck wird der Dienst eingesetzt?

Erfassung von Kennzahlen zur Webanalyse, um das Angebot zu verbessern.

Welche Daten werden erfasst?

  • IP-Adresse (wird umgehend anonymisiert)

  • Gerätetyp, Gerätemarke, Gerätemodell

  • Betriebssystem-Version

  • Browser/Browser-Engines und Browser-Plugins

  • aufgerufene URLs

  • die Website, von der auf die aufgerufene Seite gelangt wurde (Referrer-Site)

  • Verweildauer

  • heruntergeladene PDFs

  • eingegebene Suchbegriffe.

Die IP-Adresse wird nicht vollständig gespeichert, die letzten beiden Oktette werden zum frühestmöglichen Zeitpunkt weggelassen/verfremdet (Beispiel: 181.153.xxx.xxx).

Es werden keine Cookies auf dem Endgerät gespeichert. Wird eine Einwilligung für die Datenerfassung nicht erteilt, erfolgt ein Opt-Out-Cookie auf dem Endgerät, welcher dafür sorgt, dass keine Daten erfasst werden.

Wie lange werden die Daten gespeichert?

Die anonymisierte IP-Adresse wird für 90 Tage gespeichert und danach gelöscht.

Auf welcher Rechtsgrundlage werden die Daten erfasst?

Die Rechtsgrundlage für die Erfassung der Daten ist die Einwilligung der Nutzenden nach Art. 6 Abs. 1 lit. a der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die Einwilligung kann auf der Datenschutzseite jederzeit widerrufen werden. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt davon unberührt.

Wo werden die Daten verarbeitet?

Matomo wird lokal auf den Servern des technischen Dienstleisters in Deutschland betrieben (Auftragsverarbeiter).

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden sich in den Datenschutzhinweisen.