Europaweit nehmen Rauchverbote zu

06.12.2005

In Irland hat es begonnen. Seit März 2004 ist der Tabakkonsum dort flächendeckend in sämtlichen öffentlichen Gebäuden, Restaurants und Kneipen verboten. Andere Länder Europas nehmen sich ein Beispiel.

Nach Irland haben Norwegen und Malta im letzten Jahr Rauchverbote in öffentlichen Gebäuden beschlossen. Italien hat sich, mit leichten Einschränkungen, im Januar 2005 angeschlossen. Auch in Schweden darf man seit Juni per Gesetz nur noch im Freien oder zu Hause rauchen.

Nun will England das Rauchen in allen öffentlichen Gebäuden (dazu zählen auch Pubs und Restaurants) gesetzlich verbieten lassen. Kneipen, die keine Mahlzeiten servieren, sollen von dieser Regelung ausgeschlossen bleiben. Die englische Ärzteschaft fordert daher, das Gesetz, das 2007 in Kraft treten soll, zu verschärfen. Schottland und Nord-Irland werden 2006 bzw. 2007 ein totales Rauchverbot einführen.

In Frankreich bläst der Abgeordnete Yves Bur „zur letzten Schlacht gegen den Tabak“. Ein Gesetzesentwurf ist bereits in Vorbereitung. Vier von fünf Franzosen befürworten Umfragen zufolge ein solches Rauchverbot. In Deutschland halten bislang 47 Prozent ein Tabakverbot in Gaststätten und Kneipen für wünschenswert. Auch hierzulande soll der Nichtraucherschutz deutlich ausgeweitet werden.

Dass öffentliche Verbote des Tabakkonsums positive Effekte haben, zeigt eine Studie aus Italien. Seit Januar ist der Zigarettenkonsum in Italien um acht Prozent zurückgegangen.

Quellen:
Ärzte Zeitung (Deutschland)
Ärzte Zeitung (Frankreich)
Ärzte Zeitung (Großbritannien)
Ärzte Zeitung (Wirkung Italien)
Spiegel online (Irland)
Spiegel online (Italien)
www.rauch-frei.info (Norwegen und Schweden)
www.sub-aqua.de (Malta)

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