Rauchende Mütter erhöhen das Krebsrisiko ihres Kindes

15.04.2005

Erstmals konnten Wissenschaftler die Schädlichkeit des Rauchens während der Schwangerschaft beweisen. „Rauchen während der Schwangerschaft kann der Auslöser für Krebs im späteren Leben des Kindes sein“, so der Leiter der Untersuchung.

In einer Studie der spanischen Universität Autonoma de Barcelona wurden 50 werdende Mütter beobachtet. 25 von ihnen rauchten seit mindestens 10 Jahren mindestens 10 Zigaretten am Tag. Die anderen 25 Schwangeren waren Nichtraucherinnen und bildeten die Kontrollgruppe. Bei der Untersuchung wurden die Zellen des Fötus, die sich im Fruchtwasser befinden (amniotische Zellen), nach Abweichungen in den Chromosomen untersucht.

Bei den Föten der Raucherinnen wurden 12 Prozent mehr chromosomale Abweichungen gefunden als bei der Kontrollgruppe. Zudem stieg die chromosomale Instabilität der Zellen im Fruchtwasser an. „Die genetischen Mutationen, die wir in unseren Untersuchungen feststellten, erhöhen das Risiko des Ungeborenen, an Krebs zu erkranken und Leukämie zu bekommen", erklärte der Leiter der Studie, Josep Egozcue.

Aus früheren Untersuchungen sind bereits schädliche Effekte des Rauchens in der Schwangerschaft bekannt. So wurden beispielsweise die Einnistung des Fötus außerhalb der Gebärmutter, ein verzögertes Wachstum des Kindes oder Entbindungskomplikationen als Folge des Rauchens werdender Mütter dokumentiert.

Quellen:

Abstract Originalartikel
Pressetext

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