Rauschtrinken geht auf die Knochen

07.11.2008

Zu viel Alkohol schlägt nicht nur auf das Gehirn, sondern geht auch auf die Knochen. Tierversuche haben demonstrieren können, dass Rauschtrinken sowohl die Knochenmasse als auch die Knochendichte verringert.

Frühere Studien haben bereits Hinweise darauf liefern können, dass Rauschtrinken negative Folgen für die Knochendichte und Knochenmasse hat. Allerdings war bislang wenig bekannt über den Mechanismus, der für die schlechtere Knochenstruktur verantwortlich ist, schreiben die Forscher der Loyola Universität in Chicago in ihrer Pressemitteilung.

Im Rahmen von Tierversuchen konnte das Forschungsteam einen möglichen Mechanismus finden, der zu dem Verlust von Knochenmasse führt. Offenbar greift Alkohol auf der Ebene der Gene in die Produktion neuer Knochenmasse ein. Dies zeigten die Forscherinnen und Forscher im Rahmen eines Tierexperiments, in dem sie Ratten in etwa die Dosis verabreichten, die bei Menschen als Rauschtrinken definiert ist. Bei Erwachsenen wären das mehr als vier alkoholische Getränke für Frauen und mehr als fünf für Männer in einer Zeitspanne von 2 Stunden. Diese Dosis bekamen die Nager an drei aufeinanderfolgenden Tagen.

Dabei konnte das Forschungsteam beobachten, dass Alkohol die Menge an RNA beeinflusste. Die RNA ist auf genetischer Ebene eine Art Vermittler zur Bildung von Proteinen, aus denen schließlich die Knochenstruktur gebaut wird. Damit konnten die Forscherinnen und Forscher zeigen, dass bestimmte Gene an Aufbau und Aufrechterhaltung der Knochenstruktur beteiligt sind und dass diese Gene durch Alkohol negativ beeinflusst werden.

Ein weiteres Folgeproblem, dass mit dem Rauschtrinken verbunden sei, ist die Tatsache, dass die Sturzgefahr im Alkoholrausch erhöht ist. Bei bereits reduzierter Knochenmasse könnten betrunkene Personen sich daher leichter die Knochen brechen.

„Natürlich ist die einfachste Möglichkeit, den alkoholbedingten Verlust von Knochenmasse zu verhindern, gar nicht oder zumindest moderat Alkohol zu trinken“, sagt John Callaci, ein Autor der Studie.

Quelle:
Pressemitteilung der Loyola Universität

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