Shisha-Rauchen erhöht Krebsrisiko

21.07.2017

Meist riecht er nach Apfel oder anderen Früchten. Der Rauch einer Wasserpfeife ist aber alles andere als harmlos. Eine Meta-Analyse belegt: Wer Shishas raucht, hat ein erhöhtes Risiko für Krebserkrankungen.

Pärchen auf Liegestühlen, dazwischen eine Shisha

Bild: Aenbde / photocase.de

Ein süßlicher Duft liegt in der Luft. Shishas stinken zwar nicht so penetrant wie Zigaretten, der Rauch der Wasserpfeifen ist dennoch gesundheitsschädlich. Analysen konnten nachweisen, dass der Rauch einer Shisha die gleichen Schadstoffe enthält wie Zigarettenrauch. In einer Meta-Analyse konnte nun aufgezeigt werden, dass Shisha-Rauchen auch mit den gleichen Krebsarten wie Zigaretten in Zusammenhang steht.

Bei einer Meta-Analyse werden mehrere Studien zusammengefasst. Ravinder Mamtani und sein Team haben 28 Einzelstudien ausfindig gemacht, die Angaben zu Krebserkrankungen und Shisha-Rauchen machen. Das sind allerdings längst nicht so viele Studien wie zum Zigarettenrauchen in den vergangenen Jahrzehnten veröffentlicht wurden. Daher können nicht für alle Krebsarten Aussagen getätigt werden.

Krebsrisiko in Speiseröhre und Magen entspricht dem von Zigaretten

Die Analyse hat aber aufzeigen können, dass Shisha-Rauchen die Wahrscheinlichkeit für Kopf-Hals-Karzinome, beispielsweise in der Mundhöhle oder der Luftröhre, etwa um das 3-fache erhöht. Zudem steigt das Risiko für Krebserkrankungen in der Lunge, in der Speiseröhre, im Magen und in der Blase. Das Krebsrisiko für die Speiseröhre und den Magen entspreche ungefähr dem von Zigaretten.

Damit belegt die Studie, dass Shisha-Rauchen keine harmlosere Variante des Tabakrauchens ist. Der durch das Wasser gekühlte Rauch vermittelt den Raucherinnen und Rauchern zwar den Eindruck, als wenn der Rauch einer Shisha weniger schädlich ist als der von Zigaretten. Doch der Eindruck täuscht, wie die aktuelle Studie zeigt.


Quelle:
Mamtani, R., Cheema, S., Sheikh, Al Mulla, A., Lowenfels, A. & Maisonneuve, P. (2017). Cancer risk in waterpipe smokers: a meta-analysis. In J Public Health, 62, 73-83.

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