Drugcom: Archiv: Angstsymptome nach Cannabiskonsum

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News-Archiv


Archiv Jahr 2017


15.12.2017

Angstsymptome nach Cannabiskonsum

Kiffende Jugendliche haben vergleichsweise oft Angststörungen. Doch bislang war nicht klar, was Ursache und was Wirkung ist. Eine aktuelle Wiederholungsbefragung liefert neue Erkenntnisse.

Mann weicht vor Schatten in Form eines Comic-Monsters zurück

Bild: ra2 studio / Fotolia.com

Jeder Mensch hatte schon einmal Angst in seinem Leben. Vor allem für Kinder und Jugendliche sind Angstsymptome nicht ungewöhnlich. Reagieren sie aber unangemessen stark oder dauerhaft ängstlich auf bestimmte Dinge oder Situationen, wird von einer Angststörung gesprochen.

In Deutschland wird der Anteil Jugendlicher mit einer Angststörung auf etwa 10 Prozent geschätzt. In der Regel nehmen Ängste mit dem Älterwerden ab. Frühere Studien zeigen auf, dass es allerdings einen Zusammenhang gibt zwischen dem Cannabiskonsum Jugendlicher und dem Auftreten von Angststörungen. Bislang war nicht klar, ob Cannabiskonsum Angststörungen verursacht oder ob ängstliche Jugendliche stärker dazu neigen zu kiffen.

Eine aktuelle Studie aus den USA hat nun Hinweise geliefert, dass es eher der Cannabiskonsum ist, der Angststörungen nach sich zieht als umgekehrt. An der Studie waren 250 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 17 Jahren beteiligt. Die Jugendlichen wurden dreimal innerhalb eines Jahres befragt.

Geringere Abnahme von Angstsymptomen bei Cannabiskonsum

Studienleiterin Jacqueline Duperrouzel und ihr Team stellten zunächst fest, dass Angstsymptome bei allen Jugendlichen über die Zeit abnahmen. Bei Jugendlichen, die Cannabis konsumierten, war der Rückgang der Angstsymptome allerdings deutlich geringer ausgeprägt als bei Gleichaltrigen ohne Cannabiskonsum. Hingegen gab es keine Zunahme des Cannabiskonsums bei Jugendlichen, die zum Zeitpunkt der ersten Befragung verstärkt Angstsymptome zeigten.

Somit sprechen die Ergebnisse dafür, dass Cannabis zumindest an der Aufrechterhaltung von Angstsymptomen beteiligt ist. Hingegen lieferte die Studie keinen Beleg für die so genannte Selbstmedikations-Hypothese. Die Hypothese geht von der Annahme aus, dass Personen zu Cannabis greifen, um ihre Angstsymptome zu lindern.

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