Anabolika können abhängig machen

27.12.2005

Anabolika können nicht nur psychisch, sondern auch körperlich abhängig machen. Dies haben amerikanische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einer Tierstudie nachgewiesen.

Anabolika sind Substanzen, die eine muskelaufbauende (anabole) Wirkung haben. Die „klassischen“ Anabolika sind so genannte Steroidhormone (kurz: Steroide), die dem männlichen Sexualhormon Testosteron ähneln. Testosteron hat neben der anabolen auch noch eine androgene Wirkung. Diese bezeichnet die Ausreifung der typisch männlichen Geschlechtsmerkmale wie z. B. eine stärkere Körperbehaarung oder eine tiefe Stimme. Da diese unterschiedlichen Wirkungsweisen immer zusammen hängen, spricht man auch von anabolen, androgenen Steroidhormonen (AAS).

Forscherinnen und Forscher der University of Southern California’s Keck School of Medicine haben nun das Abhängigkeitspotential von Anabolika an Hamstern untersucht. Dabei stellten sie fest, dass die Tiere schnell eine Vorliebe für anabol-androgene Steroide entwickelten, wenn sie sich diese durch einen Mechanismus selber zuführen konnten. Daraus schließen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, dass Anabolika abhängig machen können. Denn Menschen „nehmen Steroide, um ihre athletische Leistung zu verbessern oder ihre Körperform zu verändern. Aber Tiere kennen diese Motivationen nicht. Sie nehmen Steroide freiwillig. Das sagt uns, dass Steroide wahrscheinlich abhängig machen“, folgert die leitende Neurobiologin Ruth Wood.

Siehe auch topthema „Süchtig nach Schönheit und Stärke“

Quellen:
Ärzte Zeitung
www.4woman.gov
www.bewegung.ac.at

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