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12.12.2003
Eine Studie im Virchow-Klinikum Berlin ergab, dass nicht wie bisher angenommen zehn bis fünfzehn Prozent der Schwangeren rauchen, sondern 35 Prozent, davon 60 Prozent während der gesamten Schwangerschaft.
Drei Monate lang sind alle Wöchnerinnen des Virchow-Klinikums in Berlin nach ihren Rauchgewohnheiten befragt worden. Unter den befragten Frauen waren 324 Raucherinnen. Nur etwa jede zehnte gab zu, dass sie während der Schwangerschaft geraucht hatte. Durch Urinuntersuchungen und Messung des Kohlenmonoxid-Gehalts in der Atemluft konnte nachgewiesen werden, dass 60 Prozent der Raucherinnen bis zur Geburt weiter geraucht hatten, wobei sie meist ihren Zigarettenkonsum reduziert hatten.
Die Wissenschaftler einer US-Studie stellten zudem fest, dass leichter Alkoholkonsum während der Schwangerschaft nachweisbare Schäden beim Ungeborenen hervorruft. Schon die geringe Menge von einem Glas Wein pro Woche beeinträchtigt die körperliche Entwicklung von Föten. Das Ergebnis der Langzeitstudie: Die Neugeborenen wogen weniger, waren kleiner und hatten einen messbar kleineren Kopfumfang als Babys, die abstinent ausgetragen worden waren.
Diese neue Studie widerspricht der bisherigen Lehrmeinung, nach der ein gelegentliches Glas Alkohol ab der 16. Schwangerschaftswoche unbedenklich sei. Man geht nun davon aus, dass in jeder Periode der Schwangerschaft das Kind durch Alkohol geschädigt wird. Im ersten bis dritten Monat können vor allem Gesichtsdeformationen auftreten, zwischen dem vierten und sechsten Monat Gehirnschäden und in den letzten drei Monaten stört der Alkoholkonsum die Entwicklung des Nervensystems.
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