Forscher sind der Ursache von gefährlichem Kava auf der Spur

09.04.2003

Wie wir bereits in einem früheren Artikel (siehe unten) berichteten, hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte 2002 Kava-haltigen Produkten die Zulassung entzogen, weil Kava in 40 Einzelfallberichten in Deutschland zu Leberschäden geführt hat, an denen 3 Patienten starben. Nun hat ein Forscherteam der Universität Honolulu möglicherweise die Ursache dieser gefährlichen Nebenwirkungen gefunden.

Nach Ansicht des Forscher C. S. Tang habe die falsche Verarbeitung des polynesischen Pfeffers, dem so genannten Kava, zu den Lebererkrankungen geführt. Für die Kava-haltigen Produkte, die in Europa und den USA verkauft wurden, sind nicht nur die Wurzeln, sondern auch die Blätter und Stängel der Pflanze verarbeitet worden. "Die Südsee-Insulaner verwenden für die Zubereitung der Kava nur die getrockneten, zerstoßenen Wurzeln des Strauches. Die Strauchrinde und die Blätter werden nicht genutzt", erklärt Tang. Die europäischen Pharmakonzerne haben nach Ansicht des Forschers Tang auch die Stängel und Blätter gekauft, als die Nachfrage in den Jahren 2000 und 2001 plötzlich anstieg. Diese Bestandteile des Pfeffers seien billig zu erwerben gewesen, weil die pazifischen Inselbewohner diese nicht brauchen.

Der Wirkstoff Kavain wirkt als mildes Beruhigungsmittel und wird bei Angst- und Spannungszuständen sowie bei Depressionen und Erschöpfungszuständen eingesetzt. Unklar ist noch, ob es zu einer Wiederzulassung von Kava-haltigen Produkten kommt, da dies erneute Forschung voraussetzt, die sehr viel Geld kostet.

Siehe auch: Kava-Kava aus dem Verkehr gezogen (vom 19.06.2002)

Quelle:

www.pressetext.de
the.honoluluadvertiser.com

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