Gedächtnisaussetzer durch Kaffee

30.07.2004

Koffein macht nicht nur munter, sondern kann auch den Zugang zu Erinnerungen blockieren. Informationen aus dem Gedächtnis können nicht abgerufen werden. Das führt zum „’Es liegt mir auf der Zunge’-Syndrom“.

Geht es um die Beschäftigung mit aktuellen Sinneseindrücken, kann Kaffee durchaus förderlich wirken. Doch wie italienische Wissenschaftler nun herausfanden, wird durch Kaffee der Zugang zu Informationen aus dem Gedächtnis, die mit der gegenwärtigen Situation nichts zu tun haben, blockiert.

Die Wissenschaftler Steve Womble und Valerie Lesk von der Internationalen Hochschule für fortgeschrittene Forschung in Triest ließen 32 Studenten nach der Verabreichung von 200 mg Koffein (etwas zwei Tassen Kaffee) testen. Sie bekamen Allgemeinwissensfragen gestellt, die nur mit einem Wort zu beantworten sind. Vor jeder Frage mussten die Teilnehmer zehn Worte lesen, von denen zwei bis acht dem gesuchten Antwortwort ähnelten. Anschließend bekamen sie die Frage gestellt.

Das Ergebnis: Ähnelten viele Wörter der Liste der Antwort, konnten die Kaffeetrinker häufiger und schneller als die koffeinfreie Kontrollgruppe die richtige Antwort geben. Die Koffein-Konsumenten schnitten jedoch wesentlich schlechter ab, wenn viele Begriffe der Liste nichts mit dem gesuchten Wort gemeinsam hatten. Daraus folgerten die Forscher, dass zwar die Aufmerksamkeit und damit die Aufnahme von Informationen ins Kurzzeitgedächtnis gesteigert werden kann, behindert aber den Zugriff auf ältere Informationen. Das beobachtete Phänomen nennt man „’Es liegt mir auf der Zunge’-Syndrom“, englisch „Tip of the Tongue Syndrome“.

Am häufigsten trat dieses Phänomen auf, wenn die Studenten auf Wissen zurückgreifen mussten, das sie seit ihrer Schulzeit nicht genutzt hatten.

Quelle:

www.spiegel.de

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