Niederländische Regierung verbietet Magic Mushrooms

19.10.2007

In den Niederlanden ist geplant, den Verkauf halluzinogener Pilze zu verbieten. Bislang waren die als Magic Mushrooms bekannten Pilze in so genannten Smart Shops frei verkäuflich. Doch nach mehreren Vorfällen, in denen berauschte Personen verunglückten, entbrannte eine heftige Diskussion über die Gefahren halluzinogener Pilze.

Aufgrund der als liberal bekannten Drogenpolitik sind die Niederlande besonders bei Touristinnen und Touristen beliebt, die mit Drogen experimentieren wollen. Zwar sind getrocknete Pilze mit halluzinogenem Wirkstoff auch in den Niederlanden verboten, so lange die Pilze frisch sind, dürfen sie in so genannten Smart Shops legal verkauft werden.

Nach mehreren Vorfällen mit berauschten Personen, die nach dem Konsum halluzinogener Pilze verunglückten, ist in den Niederlanden eine heftige Diskussion über die Gefahren der Magic Mushrooms entbrannt. Im Juli dieses Jahres hat sich ein 18-jähriger Isländer beide Beine gebrochen, nachdem er berauscht aus einem Hotelfenster gesprungen ist. Besonders für Aufsehen gesorgt hat der Tod einer 17-jährigen Schülerin aus Frankreich, die von einer Amsterdamer Brücke gesprungen ist, als sie offensichtlich unter dem Einfluss halluzinogener Pilze war.

Nach Angaben des niederländischen Gesundheitsministeriums seien die Zwischenfälle im Zusammengang mit dem Konsum halluzinogener Pilze von 55 im Jahr 2004 auf 128 im vergangenen Jahr gestiegen. „Für das laufende Jahr wurden bereits mehr als 100 Fälle gemeldet, vor allem in Amsterdam“, sagte Karin Donk, Sprecherin des Gesundheitsministeriums. Erst kürzlich sei ein deutscher Tourist nach der Einnahme von halluzinogenen Pilzen nackt durch eine Einkaufsstraße von Amsterdam spaziert.

In den kommenden Monaten soll das Verbot von Verkauf und Zucht halluzinogener Pilze in Kraft treten. Zuvor muss noch das niederländische Parlament zustimmen.

Siehe auch topthema: „Mystische Erfahrungen mit Nebenwirkungen“ (Oktober 2007)

Quelle:
Google News
London Times

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