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11.08.2017
Wissenschaftliche Empfehlungen fürs Kiffen? Ja, so was gibt es. Ein internationales Forschungsteam hat zehn Regeln zur Schadensbegrenzung beim Konsum von Cannabis aufgestellt. Dabei hat es sich am aktuellen Stand der Forschung orientiert.

Bild: laborec425 / Fotolia.com
Nicht konsumieren lautet die erste Empfehlung. Dies sei der effektivste Weg, um die Risiken des Kiffens zu vermeiden. Soso. Vermutlich soll damit nur klargestellt werden, dass mit den Empfehlungen keinesfalls der Konsum gefördert werden solle.
Für die Entwicklung weiterer Regeln wurde hingegen tief in den Archiven der Forschung gegraben. Die Literaturliste ist fast so lang wie der Fachartikel selbst. Studienleiter Benedikt Fischer und sein Team haben 2011 erstmals Richtlinien für den Cannabiskonsum aufgestellt. Mit der aktuellen Publikation sollten die alten Regeln am aktuellen Stand der Forschung angepasst werden. Folgende Empfehlungen wurden formuliert:
Hintergrund für die Entwicklung des Regelwerks ist die weite Verbreitung des Cannabiskonsums in Kanada und den USA. Die Empfehlungen für den Gebrauch von Cannabis soll Konsumierenden eine Orientierung geben, wie sie die Risiken des Konsums minimieren oder bei Beachtung von Regel 1 ganz ausschließen können. Ein ähnliches Regelwerk zur Schadensminimierung besteht schon seit längerem für den Konsum von Alkohol.
Quellen:
Cannabis und Tabak haben ähnliche Folgen für die Blutgefäße (16.07.2025)
Mehr Notfallbehandlungen wegen 420 (18.06.2025)
Was ist hochriskanter Cannabiskonsum? (14.05.2025)
Der Einfluss des Zeitpunkts beim Mischkonsum von Cannabis und Alkohol (07.05.2025)
Sind Cannabis und Nikotin immer noch „Freunde“? (23.04.2025)Webanalyse / Datenerfassung
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