Corona-Jahr 2020: Weniger Einweisungen ins Krankenhaus wegen Alkoholvergiftung

15.06.2022

Das Statistische Bundesamt vermeldet: Im Vergleich zum Vorjahr gab es 2020 unter jungen Menschen bis zu 42 Prozent weniger Krankenhauseinweisungen nach Alkoholmissbrauch.

Bild: Anniek Berlin / photocase.de

Keine Party, kein Rauschtrinken. Im Corona-Jahr 2020 wurden Clubs geschlossen, Partys verboten und Kontakte eingeschränkt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden im ersten Jahr der Pandemie deutlich weniger Menschen wegen einer Alkoholvergiftung stationär im Krankenhaus behandelt.

Über alle Altersgruppen hinweg gab es 2020 rund ein Viertel weniger Krankenhausbehandlungen als 2019. Mit 42 Prozent weniger Einweisungen gab es den stärksten Rückgang in der Altersgruppe der 15- bis unter 25-Jährigen. Zum Vergleich: In der Altersgruppe der 40- bis unter 45-Jährigen und bei den 60- bis unter 65-Jährigen nahm die Zahl der Fälle hingegen nur um 12 Prozent ab.

Jugendliche und junge Erwachsene weiterhin mit höchsten Fallzahlen

Das Statistische Bundesamt weist jedoch darauf hin, dass die Fallzahlen trotz des coronabedingten Rückgangs immer noch höher waren als im Jahr 2000. Im Pandemie-Jahr 2020 wurden insgesamt 76.200 Menschen nach einem Alkoholrausch im Krankenhaus behandelt. Im Jahr 2000 waren es mit rund 54.000 Fällen 41 Prozent weniger.

Das Risiko einer akuten Alkoholvergiftung ist bei Jugendlichen weiterhin besonders groß. Mit 9.900 Fällen waren die 15- bis unter 20-Jährigen auch 2020 am stärksten betroffen. Danach folgen die 50- bis unter 55-Jährigen mit 8.400 Fällen.

Unter den 10- bis unter 15-Jährigen überwog der Anteil weiblicher Jugendlicher mit Alkoholvergiftung. In allen anderen Altersgruppen war der Anteil Männer deutlich größer. Insgesamt waren 54.300 Männer wegen Alkoholmissbrauch im Krankenhaus. Das sind 71 Prozent aller Fälle.

 

Quelle:

Pressemitteilung Statistisches Bundesamt (6.5.2022)

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