… Weltgesundheitsorganisation hat sich entschieden und hat Computerspielsucht offiziell als Krankheit anerkannt. Bild: MicroOne / Fotolia.com Computerspiele seien eine Freizeitbeschäftigung wie jede andere [...] Jahres wendeten sie sich damit gegen die Aufnahme der Computerspielsucht in das offizielle Diagnosesystem ICD, das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) herausgegeben wird. Die Expertinnen und [...] derselben Ausgabe der Fachzeitschrift die Anerkennung der Computerspielsucht als offizielle Krankheit. Es sei nicht zu erwarten, dass eine große Zahl an Spielenden vorschnell und zu Unrecht als krank …
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…zu sein. Nur wenige Personen erfüllten die Kriterien einer Computerspielsucht über einen längeren Zeitraum. Bild: complize / photocase.com Nächtelang am Computer oder der Konsole spielen, das geht meist [...] . Manche Spielerinnen und Spieler entwickeln dabei sogar suchtähnliche Verhaltensweisen. Sie verlieren die Kontrolle über ihre Spielzeit und werden nervös bis aggressiv, wenn sie mal nicht spielen [...] Abhängigkeit führen können. Bei einer Drogensucht kommen Betroffene oft nur schwer wieder davon weg, mit Auswirkungen auf ihr Wohlbefinden und ihre Lebensqualität. Um zu überprüfen…
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…. Solche Medikamente könnten zukünftig zur Behandlung von Suchterkrankungen eingesetzt werden. Offen bleibt allerdings noch, ob die beobachteten Effekte nur für Kokain gelten oder ob Suchtverhalten auch…
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…Der Spruch „Knapp daneben ist auch vorbei“ scheint für bestimmte Glücksspielerinnen und Glücksspieler nicht zu gelten. Denn das Belohnungssystem von pathologisch Glücksspielenden wird einer aktuellen Studie zufolge bei knappen Niederlagen ebenso aktiviert wie bei einem Gewinn. Warum werden manche Menschen spielsüchtig, andere nicht? Die englischen Wissenschaftler Henry Chase und Luke Clark haben in ihren Experiment zwar noch nicht die endgültige Antwort darauf gefunden, aber einen wichtigen Aspekt beleuchtet. Ihren Ergebnissen zufolge reagiert das Gehirn von pathologisch Glücksspielenden auf eine knappe Niederlage ebenso mit einer vermehrten Ausschüttung von Dopamin wie bei einem Gewinn. Dopamin ist ein wichtiger Hirnbotenstoff des Belohnungssystems. Die Wissenschaftler setzten 20 Personen vor einen Monitor, auf dem zwei sich drehende Rollen abgebildet waren, wie man sie von typischen Glückspielautomaten kennt (siehe Bild). Das Spielverhalten der Untersuchungspersonen rangierte vom gelegentlichen Kauf eines Lottoscheins bis hin zum zwanghaften Wetten auf Sportereignisse. Die Untersuchungspersonen gewannen nur dann einen halben britischen Pfund (umgerechnet 75 Cent) je Durchlauf, wenn nach dem Stoppen der Rollen zwei identische Symbole auf gleicher Höhe abgebildet waren. Bei einer knappen Niederlage waren die Symbole nur einen Rastpunkt voneinander entfernt. Während des Experiments wurde die Hirntätigkeit der Untersuchungspersonen mit Hilfe der Magnetresonanztomografie beobachtet. Zu ihrer Überraschung stellten die Wissenschaftler fest, dass im Falle einer knappen Niederlage bei den zwanghaft Glücksspielenden die gleichen Hirnareale aktiviert wurden wie bei einem Gewinn. Sie fanden eine vermehrte Dopaminausschüttung in Regionen im Mittelhirn, die auch bei einer Drogenabhängigkeit eine zentrale Rolle spielen. Bei nicht spielsüchtigen Personen ließ sich diese Reaktion hingegen nicht nachweisen. „Die Ergebnisse legen nahe, dass knappe Niederlagen bei Spielsüchtigen eine massive Dopamin-Ausschüttung bewirkt, ungeachtet der Tatsache, dass keine reale Belohnung damit verbunden ist“, erklärt Clark. Das erkläre, weshalb es diesen Personen so schwer fällt, mit dem Spielen aufzuhören. Frühere Studien konnten bereits aufzeigen, dass manche Glücksspielerinnen und Glücksspieler sich der Illusion hingeben, das Spiel durch ihre Fähigkeiten steuern zu können. Die belohnende Wirkung durch den erhöhten Dopamin-Spiegel könne so auch bei knappen Niederlagen zu einem Lerneffekt führen, der den Drang zum Weiterspielen verstärkt. Quelle: Pressemitteilung Chase, H. & Clark, L. (2010). Gambling Severity Predicts Midbrain Response to Near-Miss Outcomes. The Journal of Neuroscience, 30, 6180-6187.…
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…das sind 10,1 Liter reiner Alkohol pro Kopf. Auch bei anderen Suchtmitteln ist der Konsum weiterhin auf „extrem hohem Niveau“. Zu dem Schluss kommt die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS), die kürzlich ihr aktuelles Jahrbuch Sucht vorgestellt hat. In dem seit 100 Jahren regelmäßig veröffentlichtem Bericht werden Zahlen zum Konsum und Missbrauch von Suchtmitteln [...] Rolf Hüllinghorst: „Missbrauch und Abhängigkeit von Drogen und Suchtmitteln aller Art haben sich auf extrem hohem Niveau eingependelt.“ Quellen: DHS Pressemitteilung 1 DHS Pressemitteilung 2 DHS Pressemitteilung…
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…bis 2. Juli hat zum 6. Mal der Interdisziplinäre Kongress für Suchtmedizin stattgefunden. Ziel der Veranstaltung war unter anderem auch gegen die Diskriminierung und Ausgrenzung suchtkranker Menschen [...] Jugendlichen sei inzwischen auf mehr als 250.000 gestiegen. „Suchtkranke werden nach wie vor diskriminiert, obwohl sie eine der größten Patientengruppen in den Akutkrankenhäusern (...) repräsentieren. [...] so Backmund. Quellen: Ärzte Zeitung Grußwort zum Kongress für Suchtmedizin Sanvartis…
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… gewesen, als ihn „schreckliche akustische Halluzinationen“ heimsuchten und ihn glauben ließen, dass er nachts aus dem Bett geholt und gefoltert würde. Inzwischen ist Gridley genesen, arbeitet am Kings [...] und genetische Studien , die weitere Faktoren für Psychose untersucht haben, konnten die Bedeutung von Cannabis nur abschwächen, aber nicht ausschließen. Der Zusammenhang ist biologisch plausibel. …
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…betroffen sind, haben Forschende in einer europaweiten Studie untersucht. Bild: David-W / photocase.de Wichtige Erkenntnisse Europaweite Studie mit rund 60.000 Notaufnahme-Behandlungen, die im Zusammenhang [...] aus dem European Drug Emergency Network (Euro-DEN Plus) hat untersucht, wie häufig solche Beschwerden bei Menschen auftreten, die wegen akuter Drogenprobleme in der Notaufnahme behandelt werden. 19 [...] , niedriger Blutdruck oder Herzrhythmusstörungen. Unter den untersuchten Drogen sticht Kokain hervor. Von den Personen, die Kokain konsumiert hatten und in der Notaufnahme behandelt wurden, wiesen 46 …
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… Folgen jugendlichen Cannabiskonsums beschäftigt haben. Die untersuchten Arbeiten umfassen Langzeitstudien, neuropsychologische Tests und Hirnscans. Cannabis greift in kritischer Periode der Gehirnentwicklung [...] Vergleichsweise eindeutig waren die Ergebnisse in Bezug auf das Suchtrisiko. In mehreren Studien fanden sich Belege, dass Jugendliche ein deutlich höheres Risiko als Erwachsene haben, eine Cannabiskonsumstörung zu entwickeln, wie Sucht in der Fachsprache bezeichnet wird. Problematisch sei, dass das Belohnungszentrum im jugendlichen Gehirn besonders empfindlich …
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