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Drugcom: Archiv: Energydrinks erhöhen Risiko für Alkoholabhängigkeit

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News-Archiv


Archiv Jahr 2010


26.11.2010

Energydrinks erhöhen Risiko für Alkoholabhängigkeit

Mixgetränke aus koffeinhaltigen Energydrinks und Alkohol sind vor allem in der Party-Szene beliebt. Eine Studie aus den USA konnte jedoch nachweisen, dass der Mischkonsum beider Getränke das Risiko für die Entwicklung einer Alkoholabhängigkeit erhöht. In den USA wurden die Hersteller von Fertigmixgetränken, in denen Alkohol und Koffein enthalten sind, bereits offiziell angewiesen, ihre Produkte vom Markt zu nehmen.

Energydrinks sollen laut Werbung nicht nur den Durst löschen, sondern den Körper auch mit zusätzlicher Energie versorgen. Die aufputschende Wirkung verdanken die Getränke jedoch ausschließlich dem zugesetzten Koffein. Bis zu 320 mg pro Liter dürfen die bunt gestylten Dosen beinhalten. Eine 250-ml-Dose enthält damit allerdings nicht mehr Koffein als etwa eine Tasse Kaffee.

Beim Mischen von Energydrinks und Alkohol zielen Konsumierende darauf ab, den wachmachenden Effekt des Koffeins mit der berauschenden Wirkung von Alkohol zu kombinieren. 2006 konnte in einer Studie bereits festgestellt werden, dass die benebelnde Wirkung des Alkohols tatsächlich nicht so stark wahrgenommen wird, wenn dieser mit einem Energydrink gemischt wurde. Die negativen Auswirkungen auf die Motorik und die Leistungsfähigkeit waren aber ebenso stark, wie bei einer Vergleichsgruppe, die nur Alkohol getrunken hatte. Energydrinks täuschen somit nur über die Trunkenheit hinweg.

Eben genau diesen Effekt machen die Autorinnen und Autoren einer aktuellen Studie mitverantwortlich dafür, dass Energydrinks mit einem höheren Risiko für eine Alkoholabhängigkeit in Zusammenhang steht. Armelia Arria und ihr Forschungsteam haben in ihrer Untersuchung über 1.000 Studierende zu ihren Trinkgewohnheiten befragt. Ihr Ergebnis: Personen, mit hohem Verbrauch an Energydrinks, trinken mehr Alkohol pro Trinkgelegenheit und entwickeln häufiger Symptome einer Alkoholabhängigkeit als Personen, die selten oder gar keine Energydrinks trinken.

Zwar ist bekannt, dass eine Reihe an Risikofaktoren die Entwicklung einer Alkoholabhängigkeit begünstigt. Dazu gehören beispielsweise alkoholkranke Eltern, psychische Störungen oder (bezogen auf die USA) die Zugehörigkeit zu einer studentischen Verbindung. Die Forscherinnen und Forscher konnten jedoch statistisch nachweisen, dass die Vorliebe für Energydrinks auch unter Einbezug wichtiger Risikofaktoren signifikant die Wahrscheinlichkeit für eine Alkoholabhängigkeit erhöht.

In den USA werden die Risiken von Fertigmixgetränken mit Koffein und Alkohol bereits seit längerem diskutiert, da diese Getränke sich großer Beliebtheit erfreuen. Aufgrund mehrerer wissenschaftlicher Nachweise, dass Alkohol-Koffein-Mixturen vermehrt zu riskanten Verhaltensweisen führen - beispielsweise im Straßenverkehr - und die Häufigkeit von Alkoholexzessen erhöht, hat die US-amerikanische Behörde Food and Drug Administration (FDA) den Herstellern kürzlich den weiteren Vertrieb dieser Mixgetränke untersagt.

Quellen:


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