Neue Fälle von Milzbrand bei Heroinkonsumierenden

24.08.2012

Seit Juni 2012 treten erneut Fälle von Milzbrand (Anthrax) bei Heroinkonsumierenden in Deutschland auf. Bislang sind es zwei Fälle im Raum Regensburg und einer in Berlin. Das Robert-Koch-Institut vermutet, dass es sich um den gleichen Erregerstamm handelt, der bereits 2009 und 2010 zu Todesfällen geführt hat.

Heroin wird in einem Löffel über einem Feuerzeug für i.v.-Konsum vorbereitet

Bild: ermingut / istockphoto.com

In den Jahren 2009 und 2010 fand ein Anthraxausbruch unter Heroinkonsumierenden vor allem in Schottland, aber auch in Deutschland statt. Vierzehn Personen starben. Das Robert-Koch-Institut geht davon aus, dass mit Milzbrandsporen verunreinigtes Heroin die Infektionsquelle ist, da es sich in allen Fällen um Personen handelte, die Heroin konsumiert hatten.

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts sind die isolierten Erregerstämme der aktuellen Milzbrand-Fälle identisch bzw. zumindest sehr eng verwandt mit den Stämmen der deutschen und britischen Fälle aus den Jahren 2009 und 2010. Dies lege den Schluss nahe, dass dieselbe Infektionsquelle noch aktiv sein könnte.

Anthrax ist eine seltene bakterielle Infektion, die eine schwere Blutvergiftung bis hin zum Tod verursachen kann. Die Infektion beim sogenannten Injektionsmilzbrand erfolgt durch die Injektion einer mit Milzbrandsporen verunreinigten Substanz. Die Infektion ist aber auch durch Inhalation oder Rauchen von kontaminierten Stoffen möglich.

Für die Behandlung der Infektion mit dem Milzbranderreger stehen wirksame Antibiotika zur Verfügung. Schwere und tödliche Verläufe bei einem Injektions-Milzbrand können aber nur dann verhindern werden, wenn die richtige Diagnose frühzeitig gestellt wird.

Mehr Informationen sind auf der Website des Robert-Koch-Instituts erhältlich:
Milzbrand bei Drogenkonsumenten

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