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29.01.2020
Wenn junge Erwachsene alleine trinken, könnten sie einen problematischen Konsum entwickeln.

Bild: marshi / photocase.de
Sich am Wochenende „die Kante“ zu geben, ist ganz bestimmt nicht gesund. Rauschtrinken ist mit einer Reihe von Risiken verbunden. Wer als junger Erwachsener vorwiegend im Freundeskreis Alkohol trinkt, entwickelt jedoch mit geringerer Wahrscheinlichkeit einen problematischen Alkoholkonsum als Gleichaltrige, die Alkohol meist alleine trinken. Das ist das Ergebnis einer Studie mit 21- bis 30-jährigen Studentinnen und Studenten in den USA.
157 Studierende haben an der Studie teilgenommen. 57 Prozent von ihnen waren männlich. Alle Teilnehmenden machten umfangreich Angaben zu ihrem Alkoholkonsum. Gefragt wurde unter anderem, in welchen Situationen sie trinken, welche Erwartungen sie an das Trinken haben und ob sie bereits negative Konsequenzen infolge des Alkoholkonsums erlebt haben.
Die Auswertung hat gezeigt, dass es unter jungen Erwachsenen nicht so sehr eine Rolle zu spielen scheint, wie viel sie trinken, sondern in welchen Situationen und warum sie trinken. Das Risiko für alkoholbedingte Probleme ist vor allem dann hoch, wenn junge Erwachsene alleine Alkohol trinken. Besonders stark ist der Zusammenhang, wenn sie Alkohol gezielt konsumieren, um sich zu entspannen oder um unangenehme Gefühlszustände zu bekämpfen.
Der soziale Konsum im Beisein anderer kann zumindest auch dann mit problematischem Konsum in Zusammenhang stehen, wenn die trinkende Person ähnliche Motive verfolgt, wie allein Trinkende. Für junge Erwachsene könnte es somit ein Warnsignal sein, wenn ihr Alkoholkonsum sich immer mehr hin zum alleine trinken verlagert oder sie Alkohol vorwiegend dazu benutzen, um unangenehme Gefühle zu betäuben. Dann könnte es sinnvoll sein, Beratung in Anspruch zu nehmen.
Quelle:
Corbin, W. R., Waddell, J. T., Ladensack, A. & Scott, C. (2020). I drink alone: Mechanisms of risk for alcohol problems in solitary drinkers. Addictive Behaviors, 102, 106147.
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