Bipolare Störung - Drogenlexikon

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Bipolare Störung

Bipolare Störungen werden auch als manisch-depressive Störungen bezeichnet. Sie gehören zur Gruppe der affektiven Störungen. Die Betroffenen leiden unter starken Stimmungsschwankungen in Form von wiederkehrenden manischen und depressiven Episoden. Während der manischen Episode erleben sie ein emotionales Hoch, sind begeistert, energetisch, aber auch reizbar. In der depressiven Episode durchleben Betroffene ein emotionales Tief, fühlen sich traurig oder erleben Hoffnungslosigkeit.

Es wird zwischen drei verschiedenen Arten bipolarer Störungen unterschieden:

  1. Bei einer Bipolar-I-Störung erleben die Betroffenen manische und depressive Episoden.
  2. Bei einer Bipolar-II-Störung erleben die Betroffenen so genannte hypomanische und depressive Episoden. Hypomanische Episoden sind weniger extrem als die manischen Episoden der Bipolar-I-Erkrankung.
  3. Bei einer zyklothymen Störung erleben die Betroffenen hypomanische und depressive Symptome. Sie sind aber nicht so schwerwiegend wie bei der Bipolar-II-Erkrankung und werden deshalb auch nicht als Episoden bezeichnet.

Geschätzt wird, dass in Deutschland 1,5 bis 3 Prozent der Menschen an einer bipolaren Störung erkrankt sind. Ihr Alltag kann durch die Krankheit extrem erschwert sein. Im Vergleich zu anderen Menschen leiden Betroffene häufiger unter familiären und sozialen Konflikten, wechselnder Leistungsfähigkeit und damit einhergehenden beruflichen Problemen, Substanzmissbrauch und Suizidrisiko. Deshalb wird als wichtig erachtet, die Krankheit früh zu erkennen und entsprechend zu behandeln. Die Behandlung kann ein Leben lang andauern, weil die Erkrankung chronisch ist und immer wieder auftreten kann.

 

Quellen:

 

Stand der Information: Januar 2025


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