Arbeitsgedächtnis - Drogenlexikon

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Arbeitsgedächtnis

Das Arbeitsgedächtnis ist ein Teil des menschlichen Gedächtnisses. Im Gedächtnis werden Informationen aufgenommen und gespeichert, um sie später wieder abrufen zu können. Unser Gedächtnis ermöglicht uns somit, aus vergangenen Erfahrungen zu lernen und unsere Zukunft zu planen.

Das Gedächtnis besteht aus unterschiedlichen miteinander verbundenen Speichern, die verschiedene Funktionen haben. Das Arbeitsgedächtnis ist eines dieser Speicher. Es ist dafür zuständig, Informationen lediglich vorübergehend zu speichern und mehrere Informationen miteinander in Bezug zu setzen. Dabei verarbeitet das Arbeitsgedächtnis nicht nur neue Informationen, sondern greift auch auf Inhalte aus dem Langzeitgedächtnis zurück. Im Unterschied zum Langzeitgedächtnis ist die Menge der Informationen, die im Arbeitsgedächtnis gespeichert werden kann, jedoch begrenzt und steht nur für kurze Zeit zur Verfügung.

Das Arbeitsgedächtnis ist nicht identisch mit dem Kurzzeitgedächtnis. Das Kurzzeitgedächtnis ist nur für das unmittelbare Halten von Informationen zuständig, beispielsweise für das kurzzeitige Merken einer Telefonnummer. Vom Arbeitsgedächtnis wird hingegen gesprochen, wenn Informationen gehalten und verarbeitet werden, also wenn die Telefonnummer beispielsweise aufgeschrieben oder eingetippt wird.

Das Arbeitsgedächtnis ist auch beim Verstehen dieses Artikels aktiv. Beim Lesen werden jeweils neue Informationen aufgenommen und mit Informationen aus den bereits gelesenen Sätzen in Verbindung gebracht. Gleichzeitig werden vielleicht Informationen aus dem Langzeitgedächtnis hervorgeholt, weil man früher schon einmal etwas darüber gelesen oder gehört hat. Am Ende des Artikels oder während des Lesens kann auch der Entschluss entstehen, sich noch mehr über einen bestimmten Aspekt zu informieren. Auch dieser Entschluss und die weitere Planung der Informationssuche werden vom Arbeitsgedächtnis gesteuert.

Als Schnittstelle zwischen Wahrnehmung, Langzeitgedächtnis, Handlungsplanung und Handlungsausführung ist das Arbeitsgedächtnis damit grundlegend für eine Vielzahl kognitiver Prozesse wie Lesen, Rechnen, Lernen und schlussfolgerndes Denken.

 

Quellen:

  • Bredenkamp, J. (2019). Gedächtnis. In Dorsch Lexikon der Psychologie.
  • Diamond, Adele (2013). Executive Functions. Annual Review of Psychology, 64, 135-168.
  • Frick-Salzmann, A. (2017). Gedächtnis: Erinnern und Vergessen. Ein Blick ins Gehirn für Bildungs-, Gesundheits- und Sozialexperten. Wiesbaden: Springer.
  • Hasselhorn, M. & Grube, D. (2003). Das Arbeitsgedächtnis: Funktionsweise, Entwicklung und Bedeutung für kognitive Leistungsstörungen. Sprache Stimme Gehör, 27(1), 31-37.
  • Seitz, D., (2021). Arbeitsgedächtnis. In Dorsch Lexikon der Psychologie.
  • Wolf, R. C. & Walter, H. (2008). Arbeitsgedächtnis – Psychologie. In T. Kircher & S. Gauggel (Hrsg.), Neuropsychologie der Schizophrenie. Symptome, Kognition, Gehirn (S. 231-241). Heidelberg: Springer Medizin Verlag.

 

Stand der Information: Oktober 2021


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