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Drugcom: Drogenlexikon: Schnüffelstoffe

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Drogenlexikon

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Schnüffelstoffe

Wie der Name schon sagt, werden Schnüffelstoffe durch die Nase oder den Mund inhaliert. Würden die Stoffe gespritzt oder geschluckt, hätte dies eine tödliche Vergiftung zur Folge.

Schnüffelstoffe werden in erster Linie von Kindern und jungen Jugendlichen konsumiert, da sie eine leicht zugängliche und billige Möglichkeit des Drogenkonsums sind. Schnüffeltauglich sind flüchtige Lösungsmittel und bestimmte Gase, die in frei verkäuflichen Klebstoffen, Reinigungsmitteln und Sprays enthalten sind. In chemischer Hinsicht handelt es sich meist um aromatische Kohlenwasserstoffe oder Chlorkohlenwasserstoffe.

Nach der Inhalation tritt der Rausch schnell ein und hält zwischen einer und 30 Minuten an. Der Rausch kann durch wiederholtes Schnüffeln über mehrere Stunden aufrecht erhalten werden. Fast alle Substanzen, die zum Schnüffeln verwendet werden, wirken narkoseähnlich. Dabei verlangsamen sich die Körper- und Gehirnfunktionen, wobei die Stärke der Wirkung immer abhängig ist von der inhalierten Dosis.

Nach einer anfänglichen Benommenheit entstehen Gefühle wie Euphorie und Enthemmung sowie Halluzinationen. Je nach geschnüffelter Menge kommt es zu Bewusstseinstrübungen bis hin zur Bewusstlosigkeit.

Bei einer akuten Vergiftung entwickeln sich zunächst Übelkeit und Erbrechen, Sprach-, Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen sowie Anurie (Versagen der Harnausscheidung). Die Vergiftung kann lebensgefährlich sein, weil es zu Atemlähmungen, epileptischen Anfällen und Herzrhythmusstörungen bis hin zum Herzstillstand kommen kann.

Bei chronischem Missbrauch ist mit gravierenden Organ- und Nervenschäden zu rechnen, da Lösungsmittel Gift sind für die inneren Organe. Darüber hinaus liegen die Gefahren in der Entwicklung einer starken psychischen Abhängigkeit, in deren Folge sich die Persönlichkeit verändert. Bei Schwangeren kann es zu Schädigungen des ungeborenen Kindes kommen. Körperliche Entzugserscheinungen sind bisher nicht bekannt.

Zu den Schnüffelstoffen werden auch Poppers und Lachgas gezählt.


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